Die Geschichte der Gemeinde Inzell

In einer Umgrenzungs-Urkunde aus dem Jahre 959 erhält Salzburg lehenweise von der Grafschaft Grabenstätt ein Forst- und Jagdgebiet an der Traun, das zwischen Teisenberg und Staufen ausführlich “Bis in die Mur an den Mohrenstayn” beschrieben ist. Das selbe Gebiet verleiht gemäß Urkunde vom 8. April 1048 Kaiser Heinrich III. dem Erzbischof Balduin von Salzburg.

Nach Gründung des Klosters St. Zeno bei Reichenhall übergibt Erzbischof Conrad von Salzburg am 20. September 1177 “dem hl. Zeno und seinen Klosterbrüdern das Gut und den Wald Inzella” durch Pfarrer Lango. Diese im Bayerischen Staatsarchiv aufbewahrte Urkunde muss als das tatsächliche Gründungsdokument von Inzell angesehen werden. Schon 1195, nach Erbauung der Kirche St. Michael durch Salzburg, wird Inzell durch Abtrennung von Vachendorf selbständige Pfarrei und Hofmark.

Die eigentliche Gründung Inzells aber geht auf die Christianisierung durch St. Rupertus zurück. Im Tal der Roten Traun entstehen sogenannte Zellen, darunter auch die “innere Zelle”, mit ständigem Wohnsitz der Mönche, die ihre Glaubensbotschaften bis nach Reit im Winkl und nach Kössen in Tirol bringen. Heute noch gehen die Bewohner aus den Nachbarorten “in d'Inz'l” oder kommen “aus der Inz'l”. In der Zeit zwischen 1125 und 1140 wird unter Erzbischof Conrad, Graf von Abensberg, das Schloss Inz'l, welches der Säkularisation zum Opfer fällt und 1811 abgebrochen wird, erbaut. Das Schloss stand auf der Anhöhe bei der Kirche in Niederachen. Es war mit allem “frayledigem Eigentum, samt dessen völlig Hofmarkgezürk” zum ständigen Aufenthalt der Augustinerchorherren bestimmt.

Erwerbszweige
Pfarrkirche St. Michael
Ortsentwicklung
Luftkurort und Sport

De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

Wenn Sie uns eine De-Mail an die oben angegebene Adresse senden möchten, benötigen Sie selbst eine De-Mail-Adresse, die Sie bei den staatlich zugelassenen De-Mail-Anbietern erhalten.

Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.